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Kerwa 2012

 

Freitag, den 21. September 2012 

Bürgermeister Ludwig Wahl sticht das "Fässla" an. Vorher hat er die Ehrengäste, sowie alle Anwesenden begrüßt.

Natürlich ließ er es sich nehmen, auch die neue Röttenbacher Bierkönigin vorzustellen.

Nach der ersten Pause griffen die Mitglieder der Röttenbacher Band APPENDIX so richtig in ihre Klampfen, und ...

... im Festzelt ging die Post ab.

Samstag, den 22. September 2012

Nachmittags, kurz nach 15:30 Uhr, rücken die Kerwas-burschen an und bringen den Kirchweih-baum.

Natürlich in Begleitung der mobilen Blas-musik.

Es ist ein großer Baum - fast dreißig Meter lang, mit einem mächtigen Stamm. Während die Kerwasburschen den Baum vorbereiten und schmücken, ...

... ist der Backofenverein Röttenbach, gleich nebenan, schon längst fleißig am Brot backen. Drei Euro für einen frisch gebackenen, knusprigen  Laib Bauernbrot ist ein attraktives Angebot.

Inzwischen leisten die Kerwasburschen Schwerstarbeit. Unter kräftigen "Hooh-Ruck-Rufen" wird der Kerwasbamm mit den sogenannten Schwalben Zentimeter um Zentimeter aufgerichtet.

Interessierte Zuschauer gibt es genügend.

Endlich, nach circa drei Stunden ist es geschafft. Der Kerwasbamm steht kerzengerade an seinem Bestimmungsplatz und die bunten Bänder flattern lustig im blauen Röttenbacher Kerwa-Himmel.

Sonntag, den 23. September 2012

Der Sonntag ist der Tag, an dem die alten Bräuche gepflegt werden. Am Nachmittag sind Geger rausschlogn und Betzn raustanzen angesagt.

Die Augen sind mit einem Schal des 1.FC Nürnberg verbunden, und der Kandidat scheint noch etwas orientierungslos zu sein. Ob er den Geger trifft?

Er hat's jedenfalls besser gemacht. Die Büchse scheppert und fällt um.

Nach dem Geger rausschlogn geleitet die Röttenbacher Blasmusik die Kerwasburschen und ihre Madli zum Betzn raustanzen auf den Festplatz.

Die Paare halten Einzug und beginnen ihre Runden um den Kerwasbamm.

Vierzehn Paare laufen um den Baum und die Burschen singen ihre altbekannten Kerwaslieder, dabei ...

... wird die Maienrute, Runde um Runde an das nächste Paar weitergegeben.

Dann schellt der Wecker und das Siegerpaar steht fest. Der Ehrenwalzer ist Pflicht.

Bevor die Paare wieder ab-, und in das Festzelt einziehen, gibt es das obligatorische Gruppenfoto mit dem 1. Bürgermeister, Ludwig Wahl, und der neuen Röttenbacher Bierkönigin.

Montag, den 24. September 2012

Ein "highlight" am Kerwasmontag war der Seniorennachmittag. Das Festzelt war gut besucht und die Gemeinde spendierte Kaffee und fränkische Kerwaskiechle

"Maus, Maus, zuckersüße Maus ... zieh'n wir uns pudelnackert aus", heizte die fränkische Wirtshausängerin den Senioren ein.

Und dann durfte auch ich noch mein Gedicht von der Röttenbacher Kerwa vortragen (hier nachzulesen unter Buchprojekte, Wenn der Frange frängisch red, der Breiß ka anzichs Word verschdehd).

 

Am Abend heizte dann die Band Moscitos der jüngeren Generation kräftig ein.

Dienstag, den 25. September 2012

Die Röttenbacher Kerwa 2012 gehört der Vergangenheit an. Als quasi letzte Amtshandlung haben die Röttenbacher Kerwasburschen den "Krumma" an den mächtigen Kerwasbamm angekettet ...

... einen bewusst ausgesuchten, krumm gewachsenen Nadelbaum (der Franke würde sagen: "Mei schaud der äsich aus!"), und haben diesen mit allerlei Unrat geschmückt, der ...

... während der Festtage übrig blieb. Man sollte gar nicht meinen, was sich da in manchen Jahren angesammelt hat.

Nun beginnt das lange Warten, bis es in einem Jahr wieder heißt ... "und widder schdehd dees Kerwaszeld, und widder werd a Bamm aufgschdelld!"