Be inspired by Frankenpower
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Bamberg, Altes Rathaus

Rothenburg ob der Tauber, Plönlein

Gößweinstein,

Burg

Bad Windsheim, Freilandmuseum

Pommersfelden, Schloss Weißenstein

Tüchersfeld in der Fränkischen Schweiz

Iphofen, Rödelseer Tor

Fränkische Bayernhymne

 

Bankrott mit dir, du Land der Bayern,

Geraubte Erde, Frankenland.

Uns're lieblich weiten Gauen,

Hast genommen, ist's ne Schand.

Noch heute listig dein Gebaren,

Deinen Taten ich nicht trau,

Armes Franken musst du darben,

Bei dieser Herrschaft, weiß und Blau.

 

Bankrott mit dir dem Bayernvolke,

Wenn ihr Franken nicht verehrt,

Stets in Zwietracht sind geschieden,

Wut in unseren Herzen gärt.

Dass von der Donau, bis zum Maine,

Bis hin zum kleinsten Franken-Gau,

Rot-Weiß sich niemals je vereine,

Mit den Farben Weiß und Blau.

 

Gott mit uns, ja Gott mit Franken,

Die wir sind ein deutsch' Geschlecht,

Treu beschützen und bewahren,

Uns'rer Stämme altes Recht.

Oh wie würden wir gern feiern,

Jeder Mann und jede Frau,

Unabhängig von den Bayern,

Frei von Weiß und frei von Blau.

 

Walberla

 

"Zur Ehrenbürg steig ich hinauf,

Eine Maß Bier mir oben kauf!",

Der Preuße spricht am ersten Mai.

"Das ganze Jahr ich drauf mich freu.

Walburgisfest ist angesagt,

Was dieses ist? Bin überfragt!"

Ein Oberfranke aus dem Orte

Vernimmt des Preußens fragend Worte.

Er spricht ihn an und klärt ihn auf,

Erzählt mit klugen Worten drauf:

"Walberla, su haßd der Berch,

Am erschdn Mai herrschd do a Gwerch,

Weil mier im scheena Oberfrangn

Der heiligen Walburga dangn.

Sie schüdzd vor Hexn und Dämonen,

Die do auf diesem Berch drobn wohnen.

Schüdzd unsre Heiser, Viecher Wälder,

Verdreibd die Hexn vo die Felder.

Bloß aane Nachd, die Höllnbruud,

Am Walberla nu schbuggn dud.

Dees is die Nachd zum erschdn Mai,

Sen alle Hexn mid dabei.

Dann reidns auf ihrm Reisichbesen,

Iehr Zauberbuch dens fleißich lesn,

Und braua sich an Zauberdrank,

Danach sens bsuffn. Gott sei Dank!

Dun zaubern, singa, furchdbar laud,

Do hilfd bloß dees Johannisgraud.

Dorglns bsuffn dann den Berch do runter,

Do schüdzd ganz wirgsam a Holunder.

Am nächsdn Dooch, am erschdn Mai,

Is all der Zauber scho vorbei.

A Grund zum Feiern, Schbäßli machen,

Drum lassns mier dann richdi krachn,

Am Walberla, am Berch dord drobn,

Wu sunsd Dämonen, Hexn dobn.

Mier feiern dees Walburgisfesd,

Walburga uns schee grießn lässd.

Und jedes Joahr, am erschdn Mai,

Do seid iehr Breißn aa dabei,

Foahrd midn Audo den Berch do rauf

Und fiehrd eich wie die Hexn auf.

Fressd unsre Bradwerschd, saufd unser Bier,

Edz sooch amol, was wolld iehr hier?

Habd kaane Ahnung vo der Gschichd,

Und doch an gscheidn Rausch im Gsichd,

Lassd eiern Dregg und Müll do obn,

Do missn ja die Hexn dobn.

Schee is nemmer auf dem Berch

Mid dem ganzn Breißn-Gwerch.

Blabd doch daham in Nemberch, Ferth,

Dees is der Bladz, wu iehr hie gherd."