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Bamberg, Altes Rathaus

Rothenburg ob der Tauber, Plönlein

Gößweinstein,

Burg

Bad Windsheim, Freilandmuseum

Pommersfelden, Schloss Weißenstein

Tüchersfeld in der Fränkischen Schweiz

Iphofen, Rödelseer Tor

Im Jahr 1982 - vor 30 Jahren also - öffnete das Fränkische Freilandmuseum, in Bad Windsheim seine Pforten. Zwischenzeitlich zeigen über 100 originalgetreu eingerichtete Häuser, wie die ländliche Bevölkerung in Franken seinerzeit gelebt und gearbeitet hat, denn ein Rundgang durch das Freilandmuseum ist wie eine Zeitreise durch 700 Jahre fränkische Alltagsgeschichte. Da stehen Bauernhöfe, Scheunen, Mühlen, Brauereien, Gasthäuser, Schäfereien und Handwerkerhäuser. Die Felder zwischen den Gebäuden werden nachwievor mit Ochsen- und Pferdegespannen bearbeitet. Auf den Bauernhöfen werden Hühner, Gänse, Enten, Schweine und andere Tiere gehalten. Unmittelbar am Haupteingang, gleich gegenüber dem Wirtshaus im Freilandmuseum, können die Besucher landwirtschaftliche Produkte, wie Wein, Honig, Schinken, frisches Bauernbrot und anderes erstehen.

Jährlich finden zwischen Mai und Oktober über 100 Veranstaltungen (Museumsfeste, Sonderausstellungen, Konzerte, Freilandtheater) statt. Auch alte Handwerkskunst, wie Weben, Wollspinnen, Korbmachen, Büttnerei, Holzschuhmachen und Schmieden wird gezeigt.

Genau wie früher befindet sich der Misthaufen unmittelbar vor dem Haupteingang des Bauernhauses und die Ställe sind im Wohnhaus integriert. Zum Plumpsklo geht es allerdings über den Hof.

Die Mühle wird auch heute noch mit natürlicher Wasserkraft betrieben. Ein umgeleiteter Bach treibt das Mühlrad an, welches sich auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes befindet.

Die Fachwerkhäuser haben schmucke, gut erhaltene und gepflegt aussehende Fassaden.

Kleine Bauerngärten, in welchen Gemüse, Salat, Blumen, Tomaten, Gurken und anderes gehalten wird, schmücken viele der Bauernhäuser.

Bunte Sommerblumen schmücken die alten Fenster, mit ihren Holzläden, und ...

... wenn man in die Stuben hinein sieht, kann man sich erst richtig vorstellen, wie einfach die Bauern damals gelebt haben. Vom Luxus des 21. Jahrhunderts ist nichts zu verspüren.